Viagra – Was sagen Frauen dazu?

Daß viele Männer heute immer öfter auf Viagra, Levitra und Cialis. zurückgreifen, ist inzwischen längst kein Geheimnis mehr. Das Tabu rund um die erektile Dysfunktion ist gebrochen, denn heutzutage gibt es moderne Mittel der Pharmaindustrie, die gegen beinahe jedes Problem eingesetzt werden können. In den Medien halten Männer selbstbewußt die blauen Pillen bereit und können so zur ersehnten Stunde ihrem Mann stehen. Doch was sagt eigentlich die holde Weiblichkeit zur neuen Potenz Marke Pharma? Alles nur Show dank dicker Pille oder doch ein echter Lustgewinn?

Was Männer wollen…

Auch in der modernen Zeit ist es den meisten Männern immer noch sehr wichtig, im Bett für Befriedigung zu sorgen – und zwar auf beiden Seiten. Statistiken belegen nun jedoch, daß beinahe jeder Mann im Laufe seines Lebens irgendwann mit Potenzproblemen zu kämpfen hat, der eine mehr, der andere weniger. Noch immer ist dies eine belastende Angelegenheit für die Betroffenen. Es zerrt am Ego und das Selbstbewußtsein schwindet dahin. Der Partnerin gestehen zu müssen, ist für viele Betroffenen eine der größten Hemmschwellen. Die Angst, das Gesicht zu verlieren und nicht mehr als vollwertiger Mann wahrgenommen zu werden, ist einfach zu groß. In der Regel ist dies auch genau der Grund, warum so viele Männer zwar mit einer gewissen Selbstverständlichkeit auf Viagra oder ähnliche Präparate wie Kamagra Oral Jelly zurückgreifen, dies jedoch ihren Partnerinnen verschweigen. Der Schein soll gewahrt werden. Doch genau darin liegt auch eine Gefahr, die oftmals unterschätzt wird.

Was Frauen wollen…

Statistiken zufolge messen Frauen der Sexualität innerhalb einer Beziehung große Bedeutung bei. Sex gehört zum Zusammenleben und Zusammensein einfach dazu. Es macht ihre Beziehung komplett. Ein Zusammenleben ohne Sex empfinden die meisten Frauen als unzulänglich. Daß sie sich Sex in einer Liebesbeziehung wünschen, sagt jedoch noch nichts über die Häufigkeit oder Qualität des Liebesspiels aus. Auch das intensive Kuscheln, Küssen und Berühren ist Teil ihrer Sexualität. Orgasmen spielen zudem eine eher untergeordnete Rolle. Natürlich ist es für jede Frau umso schöner, wenn sie selbst auch Befriedigung aus ihrer Sexualität ziehen kann. Ein Partner, der häufig und gerne Sex mit ihr hat, empfindet sie als Bestätigung. Eine Bestätigung für die Liebe und auch für ihr Selbstwertgefühl. Doch was tun, wenn er nicht mehr kann?

Wenn sie es bemerkt…

Untersuchungen belegen, daß beinahe jeder Mann im Laufe seines Lebens einmal oder mehrfach mit einer erektilen Dysfunktion zu tun hat. Die Gründe dafür sind vielfältig. Übermäßiger Streß, falsche Ernährung, bestimmte Krankheitsbilder, manche Medikamente oder einfach nur das Alter – es gibt viele Ursachen. Die meisten Ursachen können schnell aufgeklärt und dementsprechend behandelt werden. Bleibt nur die Frage, wie soll er es ihr sagen? Kaum zu glauben, doch viele Männer wählen den Weg der Verschwiegenheit. Sie tun alles, damit sie nichts von seiner Schwäche mitbekommt. Der Mann zieht sich innerlich und auch körperlich zurück. Er erfindet Ausreden und redet sich bei Konfrontationen heraus. Doch damit beginnt ein Teufelskreis.

Was sie erwartet…

Ob die Männer es nun wahr haben möchten oder nicht, die meisten Frauen haben ein sehr feines Gespür für die Bedürfnisse und Beweggründe ihrer Männer. Auch eine erektile Dysfunktion bleibt ihren sensiblen Antennen meist nicht verborgen. Jetzt Lügen zu erfinden oder sich ihr sogar körperlich zu entziehen, ist genau der falsche Weg. Im schlimmsten Falle fühlt sie sich unnötig abgewiesen und ist verletzt. Sie beginnt, die Fehler bei sich zu suchen, statt die wahren Ursachen zu bekämpfen. Dabei könnte es eigentlich viel einfacher sein. Die meisten Männer scheinen ihre Partnerinnen zu unterschätzen, ein falsches Ego macht ihnen einen Strich durch die Rechnung. Statt die Probleme zu verheimlichen, sollte die eigene Frau lieber die erste Ansprechpartnerin sein – gerade, wenn es um derlei empfindliche Situationen geht. Viele Männer würden überrascht sein, wie Frauen damit umgehen. Sie ist froh, wenn sie weiß, daß es nicht an ihr liegt. Daß die Liebe zu ihr nicht versiegt ist, daß er sie nicht zu alt, zu dick oder zu häßlich findet. Denn alles, was Frauen sich in ihren Köpfen ausmalen, ist tausend Mal schlimmer, als die Wahrheit Impotenz. Ganz im Gegenteil, sie wird sich über die Ehrlichkeit und Offenheit freuen. Und sie wird alles tun, um ihn zu unterstützen.

Impotenz ja, Potenzmittel nein?

Doch was ist nun mit den Zaubermitteln in Pillenform? Nur, weil sie akzeptiert, daß er ein Problem hat, heißt das noch lange nicht, daß sie auch Potenzmittel gutheißen würde, oder? Viele Männer nehmen zwar gerne Potenzmittel und erzählen dies auch ihren Kumpels, doch vor der Partnerin bleibt dieses Thema besser außen vor. Tatsache ist, daß Frauen, die mit einem Partner zusammenleben, der an einer erektilen Dysfunktion leiden, oftmals selbst auf den Gedanken kommen, daß Potenzmittel eine Lösung sein könnten. Mediziner und Psychologen empfehlen sogar, die Partnerin mit zum Arztbesuch zu nehmen, wenn sich Männer über ein geeignetes Präparat beraten lassen. Diese gemeinsame Erfahrung schweißt zusammen und viele würden sich wundern, wie aufgeschlossen auch Frauen diesem Thema gegenüber sind. Ein weiterer Vorteil liegt darin, daß so auch gleich die Partnerin nach ihren sexuellen Vorlieben befragt werden kann. So hat der Arzt die Möglichkeit, genau das Präparat auszuwählen, daß am besten auf die Wünsche und Bedürfnisse des Paares abgestimmt ist.

Und in der Praxis?

Wie wir bereits festgestellt haben, gehen Männer heute recht selbstbewußt mit der Einnahme von Potenzmitteln um, allerdings nur so lange, wie sie es nicht ihren Partnerinnen erzählen müssen. Allerdings hat sich der Trend bereits längst dahingehend entwickelt, daß auch Frauen den Superpillen sehr aufgeschlossen und neugierig gegenüber eingestellt sind. Auch sie zieht einen Lustgewinn aus der Tatsache, daß er wieder mehr kann und mehr will. Dagegen kann es ganz schnell im Desaster enden, wenn er nach einer längeren Flaute im Bett plötzlich als Potenzprotz vor ihr steht, ohne daß sie um die wahren Hintergründe weiß. Es gibt keine Frau, die da nicht mißtrauisch werden würde. Und Lügen haben einer Beziehung seit jeher nie gut getan.

Fazit!

Auch Frauen sagen ja zu Potenzmitteln. Wenn es ihren Partnern hilft und sie dadurch ihrem Sexualleben wieder mehr Lust einhaucht, sind viele Frauen sehr gerne bereit, potenzsteigernde Mittel einzusetzen. Viele sind sogar neugierig darauf und freuen sich auf die neugewonnene Manneskraft. Ein großer Fehler wäre es jedoch, ihr die Einnahme dieser Präparate zu verschweigen. Dadurch fühlen sich Frauen schnell verraten und es kommt zu noch mehr Mißverständnissen.